Samstag, 6. Januar 2018

#2018DIYdontBuy - die große Jahreschallenge

Hallo zusammen,

ich habe mich ja schon im letzten Jahr dazu entschlossen, weniger Klamotten zu kaufen und dafür mehr selbst zu nähen.
Vor allem in meinem Größenbereich passt es einfach besser und ich habe am Ende auch Teile, mit denen ich zufrieden bin. Ich muss mich nicht mit der zweiten Wahl zufrieden geben, weil die Erste nicht richtig sitzt, wenn ihr versteht, was ich meine ;)



Nun hat vor ein paar Tagen Lisa von Mein Feenstaub die Aktion 2018 - DIY Don't Buy ins Leben gerufen.
Hier geht es darum, im gesamten Jahr keine neuen Klamotten zu kaufen, sondern, wenn benötigt oder gewünscht, selbst zu nähen!
Das ganze hat den Sinn das "Massenkaufverhalten" und Spontankäufe etwas zu reduzieren und so das Bewusstsein etwas zu verändern.



Wir haben nun jeden Monat ein Thema rund um die Aktion, zu dem wir etwas schreiben können. Diesen Monat geht es darum, weshalb wir mitmachen.
Ein wenig hab ich das ja oben schon beschrieben.
Dazu kommt aber auch, wenn ich den Schrank der kleinen Maus mal wieder ausmiste, weil sie von heute auf morgen gefühlt 20 cm gewachsen ist und dann feststelle, wie viel von dem Kram sie gar nicht erst an hatte.
Zu meiner Verteidigung muss ich da allerdings sagen, dass ich für sie kaum etwas kaufe! Das meiste steuern da die Omas bei.
Ich werde aber auch da versuchen, weniger gekauftes in die Schränke wandern zu lassen und den Großteil selbst zu nähen.
Doch im Vordergrund steht bei der Aktion mein Kleiderschrank. Denn für die schnell wachsende Maus fehlt dann neben dem Studium leider doch oft die Zeit alles selbst zu nähen. Und bei ihr liegt auch Gott sei Dank schon viel Second Hand Kleidung hinter den Schranktüren.


So, nun aber genug abgeschwiffen.



Ich möchte also, um es nochmal kurz auf den Punkt zu bringen, weniger sogenannte Fast Fashion unterstützen und mich stattdessen bewusst für die Kleidungsstücke, die dann genäht werden, entscheiden.



Was ich mir davon erhoffe ist, dass ich unter anderem auch Nähtechnisch über meinen Schatten springe und mich z.B. auch mal an Jeans oder Blusen wage. Wer weiß, wenn ich's nicht kaufen darf, vielleicht wage ich dann ja mal den Schritt da hin und lerne was dazu.
Außerdem (was im Moment echt ganz gut zu klappen scheint) möchte ich mich blogtechnisch etwas weiter entwickeln. Ich möchte auch mal etwas mehr schreiben als "Hey, das habe ich genäht" und das wars. Und nun schaut euch mal diesen Beitrag hier an. Läuft doch, oder? :D
Mal sehen, wie das in nächster Zeit so weiter geht. Ich hoffe, dass ich mir die Zeit dafür nehmen kann.



Und nun der Grund, warum diese Aktion im Moment zum Scheitern verurteilt ist :D
Einen Strich durch die Rechnung mit dem Nähen macht mir im Moment eine fiese Knochenhautentzündung.
Die lässt mich einfach keine Stoffe zuschneiden, weil auf dem Boden rumkrabbeln ist leider nicht so drin. Also muss der Teil der Challenge noch mindestens einen Monat warten (laut ärztlicher Prognose).



Zum Auftakt zeige ich euch heute eine Liv, die ich schon im Herbst genäht habe, von der aber erst heute die Bilder nach langem Warten entstanden sind.




Beim Shooten hatten wir übrigens sehr viel Spaß, weil die meiste Zeit die kleine Maus um den Fotografen ihre Runden gedreht hat und dabei fröhlich "Es schneit" gesungen hat.
War eine sehr lustig anzusehnde Szene, deshalb waren auch viele verwackelte und Lach-Grimassen Bilder dabei.




Ich bin gespannt, was das Jahr uns bringen wird ;)
Liebe Grüße,
Kerstin

Schnittmuster: Shirt Liv von Pattydoo